Der Otto-Ritschl-Preis

Der Otto-Ritschl-Preis wird im Abstand von maximal fünf Jahren vergeben. Er ist jeweils mit einer Ausstellung des Preisträgers im Museum Wiesbaden verbunden.

Nach den Statuten der Preisverleihung erfolgt die Auswahl der Preisträger durch eine fünf-köpfige Jury, in der der Direktor des Museums Wiesbaden und ein Vorstandsmitglied des Museums-vereins Ritschl vertreten sind. Eingereichte Vorschläge werden von der Jury in einer ersten Stufe nach definierten Kriterien auf bis zu vier Spitzenkandidaten reduziert, deren Credentials vom Museum Wiesbaden eingehender untersucht und bewertet werden. Das Ergebnis wird der Jury in einer gemeinsamen Sitzung vorgestellt, die durch Mehrheitsbeschluss den Preisträger bestimmt.
Der Otto-Ritschl-Preis soll an Künstler vergeben werden, die ein profiliertes und anerkanntes Werk geschaffen haben, das thematisch Farbe und Farbraum zum Gegenstand hat, eine deutlich überregionale Reputation genießt und eine künstlerische Perspektive aufweist.

Der Otto-Ritschl-Preis wurde bisher viermal verliehen:

  • 2001 an Gotthard Graubner
  • 2003 an Ulrich Erben
  • 2009 an Kazuo Katase
  • 2015 an Katharina Grosse

Von Ulrich Erben, Kazuo Katase und Katharina Grosse kaufte der Museumsverein Ritschl Bilder für die Sammlung Abstrakte Ikonen an. Im Fall von Gotthard Graubner befand sich bereits Werke im Besitz des Museums Wiesbaden, so dass eine weitere Erwerbung durch den Museumsverein Ritschl als Ergänzung der Sammlung Abstrakte Ikonen nicht erforderlich war.