{"id":14,"date":"2019-04-02T10:17:18","date_gmt":"2019-04-02T08:17:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ritschl.test\/kuenstler\/bedeutung\/"},"modified":"2019-04-29T15:23:35","modified_gmt":"2019-04-29T13:23:35","slug":"bedeutung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/kuenstler\/bedeutung\/","title":{"rendered":"Bedeutung"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol pb-large\">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-sm-12\">\r\n\t\t\t\t<h1>Der Ernst einer W\u00fcrde von l\u00e4nger her<\/h1>\n<h4>Peter Iden zum Werk von Otto Ritschl<\/h4>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-twocol pb-large\">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<p>Otto Ritschl z\u00e4hlt in der Entwicklungsgeschichte der abstrakten Malerei des Zwanzigsten Jahrhunderts zu deren Protagonisten. Dabei hatte er sich, 1885 in Erfurt geboren, in seinen jungen Jahren und noch bis zu Beginn seines dritten Lebensjahrzehnts eher als Romancier und Dramatiker verstanden, eine Zeitlang galt er in Berlin als eine Hoffnung des deutschen Lustspiels. Gegen Ende des Ersten Weltkriegs ergriff ihn das Elend der zur\u00fcckkehrenden Truppen existentiell: Auf die R\u00fcckwand eines gro\u00dfen Spiegels zeichnete er mit Kohle aufget\u00fcrmte Totenk\u00f6pfe &#8211; wie f\u00fcr viele K\u00fcnstler seiner Generation ereignete sich in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach der Katastrophe des Krieges eine Lebenswende, die sich als Umbruch auch im k\u00fcnstlerischen Werk auswirkte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1081\" aria-describedby=\"caption-attachment-1081\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1081 size-full\" src=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/10ritschl.jpg\" alt=\"\" width=\"807\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/10ritschl.jpg 807w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/10ritschl-242x300.jpg 242w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/10ritschl-768x952.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1081\" class=\"wp-caption-text\">Ritschl, 1961<\/figcaption><\/figure>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<p>Entscheidend f\u00fcr die Kunst Otto Ritschls von Anfang an bis in seine letzten Jahre ist jedoch, dass er Orientierung nie bei Stilrichtungen gesucht hat, die im Kunstbetrieb gerade etwas galten, so wenig wie er sich je K\u00fcnstlergruppen anschloss, einzig mit Jawlensky verband ihn eine enge Freundschaft &#8211; nicht drau\u00dfen also suchte er Halt, sondern stets nur bei sich selbst. So hat der Kritiker Kurt Leonhard ihn zu Recht \u201eden gro\u00dfen Einsamen der zeitgen\u00f6ssischen Kunst\u201c genannt.<\/p>\n<p>Die fatale, f\u00fcr viele K\u00fcnstler m\u00f6rderische nationalsozialistische Kulturpolitik und der Zweite Weltkrieg zwangen Ritschl dazu, was er \u00fcberhaupt noch malte &#8211; weil eigentlich, wie er sich sp\u00e4ter erinnerte: Malen unm\u00f6glich war &#8211; vor jedem fremden Blick zu verbergen. Man sp\u00fcrt in den ersten Bildern, die unmittelbar nach 1945 entstehen, noch die nachwirkende Last der Vergangenheit &#8211; in der zunehmenden Aufhellung der Farben bald aber auch die Lust an der neuen Freiheit. Auff\u00e4llig auch die Freude daran, nach der barbarischen Massenkultur des Dritten Reichs die M\u00f6glichkeiten der Behauptung und Entfaltung eigener Subjektivit\u00e4t k\u00fcnstlerisch erproben zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>1958 stirbt seine Frau. Es ist ein tiefgreifender Schmerz. Die Malerei wird ihm einziger Lebenswert. Daraus erw\u00e4chst ein Sp\u00e4twerk, das in der neueren Geschichte der deutschen Malerei seinesgleichen nicht hat. Die Konturen der Farbfelder l\u00f6sen sich auf, die Fl\u00e4chen gehen ineinander \u00fcber, es bilden sich gleichsam schwebende R\u00e4ume &#8211; Bilder, die den Betrachter aus seiner Realit\u00e4t mitnehmen in andere Wirklichkeiten, von h\u00f6herem Rang. In diesen sp\u00e4ten Bildern von Otto Ritschl ist der Ernst einer W\u00fcrde von l\u00e4nger her. Er ist seinen Weg gegangen, mit der Malerei \u00fcber die Malerei hinaus &#8211; zu etwas, das mehr sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Stunde kommt, da kann man sicher sein, in der ihn der Ruhm einholen wird, an dem Otto Ritschl selber zeitlebens so wenig gelegen war.<\/p>\n<h5>Peter Iden (*1938 in Meseritz) ist ein deutscher Theater- und Kunstkritiker<\/h5>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol pb-large\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col-sm-12\">\n\t\t\t\t<hr>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce ce-twocol pb-medium\">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<p>&#8222;Man hat es hier mit einer der letzten authentischen Formulierungen der autonomen Malerei dieses Jahrhunderts zu tun&#8220;, charakterisiert Eduard Beaucamp, Kritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, das Lebenswerk des Wiesbadener Malers Otto Ritschl. &#8222;Er hat ein erstaunliches Sp\u00e4twerk geschaffen und eine Art Summa der abstrakten Malerei dieses Jahrhunderts.&#8220;<\/p>\n<h5>Eduard Beaucamp (*1937 in Aachen) ist ein deutscher Kunstkritiker und Publizist<\/h5>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<figure id=\"attachment_1104\" aria-describedby=\"caption-attachment-1104\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1104 size-full\" src=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/2.jpg\" alt=\"\" width=\"906\" height=\"582\" srcset=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/2.jpg 906w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/2-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/2-768x493.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1104\" class=\"wp-caption-text\">Cover des Knaurs Lexikon Abstrakter Malerei von Michel Seuphor, 1957<\/figcaption><\/figure>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol pb-large\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col-sm-12\">\n\t\t\t\t<hr>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce ce-twocol pb-large\">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<p>Ritschl ist der gro\u00dfe Einsame der zeitgen\u00f6ssischen Malerei. Allem \u00e4sthetischen Genre abgewandt, ist seine Kompositionskunst ebenso &#8222;klassisch&#8220; wie die eines Renaissancemeisters. Sie steht in der Kontinuit\u00e4t der abendl\u00e4ndischen Kunstgeschichte seit Giotto, die sich \u00fcber Tizian und Rembrandt, Delacroix und C.D. Friedrich, C\u00e9zanne und Picasso noch bis zu Nay und Ritschl ohne Bruch verfolgen l\u00e4\u00dft. Damit ist zun\u00e4chst einmal die Entwicklung des europ\u00e4ischen Tafelbildes gemeint, als deren logische Folge Ritschl seine eigene Staffeleimalerei verstanden wissen will. Hinzu kommt aber, dass seine autonomen Bildr\u00e4ume den mobilen Gebrauchswert des Tafelbildes, also insbesondere den h\u00e4uslich dekorativen ebenso wie den lehrhaft musealen Bereich, kompromisslos \u00fcbersteigen. Sie erobern einen neuen sakralen Raum und erheben sich wieder in den Zusammenhang einer geistigen Integration. Darin gleichen sie den Visionen des florentinischen Bildners, der die sixtinische Decke in den r\u00f6mischen Himmel malte und zum Begr\u00fcnder des Barock wurde.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<p>Auch Michelangelo war einsam in seiner Zeit. Seine heroische Kargheit erschreckte seine Zeitgenossen ebenso wie die spirituelle Strenge Ritschls die heutigen Hedonisten und Utilitaristen. In diesem Sinne ist Ritschls Malerei unzeitgem\u00e4\u00df . . . Wenn Kunst, wie heute gern proklamiert wird, eine Art von Utopie ist, suggestive Vorwegnahme eines k\u00fcnftigen Seink\u00f6nnens, dann ist Ritschls Malerei eine Utopie des Geistes, sinnenhaft vor Augen gestellt in der Unmittelbarkeit des Bildes, und sein Bild ist magischer Spielraum von Zeichen, deren Bedeutung wir zwar empfinden, aber noch nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h5>Kurt Leonhard (* 1910 Berlin, gestorben 2005 in Esslingen) war ein deutscher Kunsthistoriker, Lyriker und \u00dcbersetzer.<\/h5>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol pb-large\">\n\t<div class=\"container\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col-sm-12\">\n\t\t\t\t<hr>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce ce-twocol pb-large\">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<h2>Otto Ritschl, Portrait eines Malers.<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im August 1965 strahlte der Hessische Rundfunk die Dokumentation \u201eOtto Ritschl \u2013 Portr\u00e4t eines Malers\u201c aus. Sie gew\u00e4hrte Einblicke in die Arbeitsweise und Gedankenwelt Otto Ritschls. Nebenstehend sehen Sie einen kurzen Ausschnitt des Films, der im Wiesbadener Studio des K\u00fcnstlers entstand.<\/p>\n<p>\u201eJedes \u00e4u\u00dfere Bild ist Abbild eines inneren \u2026 Das Bild entsteht nicht, es wird erk\u00e4mpft.\u201c<\/p>\n<p>\u00a9 Hessischer Rundfunk \u2013 www.hr.de<\/p>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t<div class=\"col-md-6\">\r\n\t\t\t\t<div  class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-14-1\" preload=\"auto\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Otto-Ritschl_Portra\u0308t-eines-Malers_Ausschnitt_09.08.1965.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Otto-Ritschl_Portra\u0308t-eines-Malers_Ausschnitt_09.08.1965.mp4\">https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Otto-Ritschl_Portra\u0308t-eines-Malers_Ausschnitt_09.08.1965.mp4<\/a><\/video><\/div>\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol \">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t<div class=\"col-sm-12\">\r\n\t\t\t\t<hr>\r\n\t\t\t<\/div>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n<div class=\"ce ce-related-posts pt-medium \">\r\n\t<div class=\"container\">\r\n\t\t<div class=\"row\">\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"col-sm-6\">\r\n\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/kuenstler\/biographie\/\"  class=\"\">\r\n\t\t\t\t\t\t<figure>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-wrapper\">\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"906\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/7.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/7.jpg 906w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/7-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/7-768x493.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<figcaption>\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h4>Zur Biografie von Otto Ritschl<\/h4>\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- <p class=\"btn-more\">find out more<\/p> -->\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/figcaption>\r\n\t\t\t\t\t\t<\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"col-sm-6\">\r\n\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/werk\/\"  class=\"\">\r\n\t\t\t\t\t\t<figure>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"img-wrapper\">\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"906\" height=\"582\" src=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/3.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/3.jpg 906w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/3-300x193.jpg 300w, https:\/\/www.otto-ritschl.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/3-768x493.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 906px) 100vw, 906px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<figcaption>\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<h4>Zum Werk von Otto Ritschl<\/h4>\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- <p class=\"btn-more\">find out more<\/p> -->\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/figcaption>\r\n\t\t\t\t\t\t<\/figure>\r\n\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t\t\t<\/div>\r\n\t\t\t\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Ernst einer W\u00fcrde von l\u00e4nger her Peter Iden zum Werk von Otto Ritschl Otto Ritschl z\u00e4hlt in der Entwicklungsgeschichte der abstrakten Malerei des Zwanzigsten Jahrhunderts zu deren Protagonisten. Dabei hatte er sich, 1885 in Erfurt geboren, in seinen jungen Jahren und noch bis zu Beginn seines dritten Lebensjahrzehnts eher als Romancier und Dramatiker verstanden, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":7,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-14","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1370,"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/14\/revisions\/1370"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.otto-ritschl.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}